Transport-Zweiräder als Weg aus der Armut

Schreibe einen Kommentar
Mobilität

Mail-Anhang 11Mail-Anhang 4

Transportzweiräder können in Rio de Janeiro ganz anders aussehen als wir sie erwarten würden. Die fragwürdige Statik auf der eine Seite – die Möglichkeit, mit minimalem Aufwand ein kleines Transportgeschäft zu betreiben, auf der anderen. In Rio lebt ein großer Teil der Bevölkerung am Rande der Armut, in Armut oder gar im Elend. Der Weg aus dieser Armut gelingt am besten, wenn Menschen unkompliziert kleine selbständige Geschäftstätigkeiten entfalten können, z.B. mit Lieferfahrten. Man sieht in der riesigen Stadt die eigenartigsten Gefährte. Dieses Lastenmotorrad mit verschließbarem Riesen-Gepäckträgeraufbau ist ein guter Repräsentant des Kaleidoskops solcher Vehikel. Die Armut bleibt ein riesiges Problem, Mobilität, v.a. auch die Möglichkeit, diese als Existenzgrundlage zu nutzen, ist ein Schritt hin zum sozialen Aufstieg.

„Trotz der zunehmenden Bedeutung der Mittelklasse sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass, gemäß der letzten umfassenden Studien, immer noch 6,1% der Brasilianer weniger als den Gegenwert von 1,25 US-Dollar pro Tag zum Leben hatten. Dies entspricht 11,68 Millionen Personen in extremer Armut, deren Lebensbedingungen es weiterhin nachhaltig zu verbessern gilt.“

[Konrad Adenauer Stiftung, 5.11.2014 http://www.kas.de/brasilien/de/publications/33999/]

[Fotos: Prof. Peter Eckart]

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *